Gastbeitrag: Keramik-Branche muss flexibel und zukunftsorientiert denken

Um als Keramik-Hersteller auch in Zukunft am heiß umkämpften Markt überleben zu können, muss man sich gänzlich neuen Herausforderungen stellen und darf keinesfalls auf der jetzigen, individuellen Entwicklungsstufe stehen bleiben. Viele Keramik-Manufakturen haben leider den Puls der Zeit nicht erkannt und mussten billigen Importen aus Asien und anderen Ländern weichen, weil diese ganz einfach einen unschlagbar günstigen Preis anbieten können. Das Credo für Keramik-Produzenten lautet also, dass sie unbedingt die traditionellen Wurzeln der Vergangenheit mit den modernen Anforderungen und Möglichkeiten vereinen können. Wird diese Herausforderung gemeistert, dann können sie einerseits mit langjähriger Erfahrung und andererseits mit einer häufig unschlagbaren Qualität in der Keramik-Branche punkten und den potentiellen Kunden von diesen Vorteilen zu überzeugen, damit dieser schlussendlichen einen etwas höheren Preis akzeptiert als jener aus Billiglohnländern.

In dieser Hinsicht muss auch erwähnt werden, dass der Endkonsument einen wesentlichen Einfluss auf die Keramik-Branche hat und somit wesentlich zum Überleben der heimischen, regionalen Betriebe beiträgt. Viele Menschen sehen die Keramik-Manufaktur heute auch schon als eine Art Kulturgut an, die nicht den industriellen Herstellungsmöglichkeiten in großen, fabriksähnlichen Hallen weichen soll. Es ist doch wunderbar, wenn Keramik noch in der Form dieser bewundernswerten Handwerkskunst, die sich jahrhundertelang entwickelt hat, gefertigt wird. Für diese qualitativ hochwertigen Produkte muss aber natürlich etwas mehr Geld in die Hand genommen werden, als für ein häufig lieblos erstelltes Massenprodukt.

Keramik schmückt schon seit tausenden von Jahren die Häuser unserer Vorfahren und wird auch heute noch gerne als Geschirr und für verschiedene Accessoires für die eigenen vier Wände verwendet. Wer sich also das nächste Mal ein Keramik-Produkt kaufen möchte, der sollte zuerst darüber nachdenken, welche Konsequenzen der Erwerb dieses oder jenen Artikels hat. Diese Vorgehensweise ist eigentlich bei fast jedem Produkt gleich, aber besonders in der Keramik-Branche hat man in den letzten Jahren die verheerenden Auswirkungen von unbedachten Käuferentscheidungen deutlich spüren müssen.

Gastbeitag eingereicht von: Katharina Weber

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