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02
Jun

Deutsches Zusatzstoffe Museum in Hamburg öffnet die Augen über Aromen und mehr

Deutsches Zusatzstoffe Museum in Hamburg

Aromastoffe, künstliche Farbstoffe, Enzyme, Geschmacksverstärker…tausende von Zusatzstoffen tummeln sich in unseren Lebensmitteln. Es ist praktisch eine Kunst, diese auseinander zu halten, geschweige denn zu erkennen. Das dramatische: viele Lebensmittel beinhalten eine Fülle an Zusatzstoffen, welche nicht einmal auf der Verpackung deklariert sind.  Doch dies ist längst nicht alles, oft werden Zusatzstoffe mit irreführenden Tricks verschleiert und die zig verschiedenen Aromen pauschal als „Aroma“ vermerkt.

Ein gutes Beispiel ist das Hefeextrakt, welches über Glutamat verfügt, aber lt. Lebensmittelgesetz nicht als Zusatzstoff gilt. Somit kann der Hersteller „ohne Geschmacksverstärker“ werben, während sich doch Glutamat im Lebensmittel befindet.

Video zum Thema mit dem Lebensmittelchemiker Udo Pollmer

Deutsches Zusatzstoffe Museum öffnet die Augen….

 Deutsches Zusatzstoffe Museum - Blick ins Museum

Projekt der Hamburger Lebensmittelstiftung

Das Museum ist ein Projekt der Hamburger Lebensmittelstiftung und wird von der Tiefkühlmarke FRoSTA (Tipp: Frosta Blog) und der Saftkelterei Walter (Tipp: Saft Blog) unterstützt. Beide verzichten bei der Herstellung ihrer Produkte konsequent auf die oben genannten Zusätze. Mit hochwertigen Zutaten und natürlicher Würze beweisen diese Unternehmen, dass der Geschmack nicht auf der Strecke bleibt nur weil man auf Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe verzichtet. Glücklicherweise rüsten immer mehr Hersteller um und setzen auf natürliche Zutaten ohne versteckten Aromen und auf eine transparente Zutatenliste ohne Verschleierung. (Tipp: Das ist Drin) Doch dies ist noch zu wenig, daher sind wir Verbraucher gefragt indem wir mehr auf die Inhaltsangaben achten und entsprechend unser Konsumverhalten anpassen.

Künstliche Farbstoffe detailliert erklärt

Das Museum befindet sich in Hamburg (auf dem Gelände des Hamburger Großmarkts) und ist ein Besuch wert. Denn hier erfährt man nicht nur, wo nicht deklarierte Zusatzstoffe enthalten sein können, sondern auch, wie man auf diese verzichten kann. Das Buch: „Zusatzstoffe von A bis Z. Was Etiketten verschweigen“ (Herausgegeben vom Deutschen Zusatzstoffmuseum / Hamburg 2014 ISBN: 978-3-9806226-4-6) vertieft die Thematik und ist eine gute Anleitung um sich in Zukunft mehr vor verschleierten Infos zu schützen. Es ist im Museum erhältlich, kann dort aber auch bestellt werden.

Tipp:  für Schulklassen und Gruppen werden besondere Führungen angeboten, wo auch kleine Experimente die Materie deutlicher veranschaulichen. 🙂

Mehr Infos:
Deutsches Zusatzstoffmuseum
Auf der Brandshofer Schleuse
Grossmarkt, Tor Ost, 20097 Hamburg

Eintrittspreis:
Erwachsene: 3 Euro
Kinder (unter 18) Studenten, Senioren: 1,50 Euro

Anfahrt und Öffnungszeiten:
Direkter Link:  www.zusatzstoffmuseum.de/anfahrt-und-oeffnungszeiten.html

Webseite: www.zusatzstoffmuseum.de

 

Weitere interessante Museen:
Bananenmuseum – Bananen hautnah erleben
Zuckermuseum – Zucker erleben in Berlin
Teemuseum – eine Listung deutscher Teemuseen
Brotmuseum – Brotkultur erleben in Ulm
Gewürzmuseum – Gewürze schmecken, riechen und fühlen!

Quelle + Bildnachweis: zusatzstoffmuseum.de

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4 Antworten zu “Deutsches Zusatzstoffe Museum in Hamburg öffnet die Augen über Aromen und mehr”

  1. 1
    Sandra Schreibt:

    Und wieder ein toller Ausflugstipp den ich mit viel Freude befolgt habe 🙂

    Im April war ich einige Tage in München und suchte nach interessantem Kulturangebot dort in der Nähe. Als ich dann deinen Bericht über das Pfefferminze Museum gelesen habe, musste ich dort hin. Es ist wie beschrieben, man kann sich in die spannende Welt der Minze begeben und diese mit allen Sinnen erleben. Nun bin ich vorgestern nach Hamburg gefahren und suchte spontan nach interessanten Museen in Hamburg und landete wieder auf deinem Blog 🙂

    Es ist echt lustig, denn wieder befolgte ich deinen Tipp und war gestern in dem Museum. Der Besuch lohnt sich, besonders für Leute, die generell (wegen Allergien) auf Inhalte in Lebensmittel achten müssen. Mir persönlich hat es sehr gefallen, deshalb ein dickes Dankeschön für die Empfehlung 🙂

    Nun möchte ich auch dir einen kleinen Tipp geben, nämlich das Farina Duftmuseum. Es ist ein Museum über Parfüme mit viel Hintergrundwissen über den Beruf des Parfümeurs. Dieses habe ich heute Vormittag besucht und konnte mich gar nicht satt Schnuppern. Es ist unbedingt einen Bericht auf deinem Blog wert 🙂

    Viele liebe Grüße aus dem Zug Richtung Heimat

    lg Sandra

  2. 2
    admin Schreibt:

    @ Sandra:

    es freut mich sehr, dass ich dir den Aufenthalt in Eichenau und Hamburg versüßen konnte.

    Von dem Duftmuseum habe ich bereits gehört, allerdings war ich dort noch nicht. Doch du hast recht, das Duft-Museum ist auf jeden Fall einen Beitrag wert 🙂

    Genussvolle Grüße
    Eva

  3. 3
    Julia Schreibt:

    Kennste schon das Senfmuseum in der Düsseldorfer Altstadt? Mini aber echt süß. Und man kann viel Senf verkosten!

  4. 4
    admin Schreibt:

    @ Julia

    das Senfmuseum kenne ich nicht aber es hört sich sehr interessant an. Danke für den Tipp 🙂

    Genussvolle Grüße,
    Eva

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